Skip to content

Das Jüdische Museum Wien zeigt im Project Space die filmische Dokumentation eines nach 1945 erbauten Verstecks des Holocaust-Überlebenden Emmerich Grünwald. Ergänzt durch Interviews begibt sich das Museum auf die Spurensuche nach einer Generation, die die Traumata von Verfolgung, Deportation und Konzentrationslager nicht vergessen konnte.

Der Radio-Ingenieur Emmerich Grünwald (1896–1958) wurde 1942 ins Ghetto Theresienstadt deportiert, das er trotz einer Körperbehinderung überlebte. Sein vom NS-Regime geraubtes Geschäft in Wien-Alsergrund erhielt er nach dem Zweiten Weltkrieg restituiert. Zwischen diesem und seiner darüber liegenden Wohnung in der Schlickgasse 4 richtete er sich eine „Fluchtstube“ ein – ein über eine versteckte Treppe unter einem Kleiderschrank erreichbares Zwischengeschoß Ausgestattet mit einer Küche sowie einer Musikanlage mit Radio, Schellacks und einem Aufnahmegerät diente der Raum als Rückzugs- und Zufluchtsort für den Holocaust-Überlebenden . 1958 nahm sich Emmerich Grünwald in seiner Wohnung das Leben. Als die „Fluchtstube“ aus bautechnischen Gründen Anfang 2026 abgerissen werden musste, entschlossen sich das Jüdisches Museum Wien und das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, diesen verborgenen Raum zu dokumentieren.

į jmw.at

Die Wiener SPÖ und die Bundesregierung kürzen 2026 massiv im Gesundheits-, Sozial- und Kulturbereich– also dort, wo das Geld wirklich gebraucht wird und investieren stattdessen Milliarden in den Ausbau von fossilen Großprojekten. Die Lobau-Autobahn, deren Gesamtkosten sich auf unglaubliche 2,7 Milliarden Euro belaufen, ist ein massiv unsoziales, klimaschädliches und patriarchales Projekt.

Die Kundgebung findet am Vortag des feministischen Kampftages statt. Wir wollen daher betonen: Der Protest gegen die Lobau-Autobahn ist nicht nur ein Protest für Klima- und soziale Gerechtigkeit, sondern auch ein feministischer!

į lobaubleibt.at

We are extending International Women’s Day, Sunday (!) March 8, 2026, by adding a day of strike on Monday, March 9. Threatening times demand sharper tools than petitions and patient demonstrations. We will lay down both paid and unpaid work and call for diverse forms of protest and action, each according to her possibilities.

GLOBAL, because women’s rights are under attack worldwide +++

STRIKE, because for women* it has always been the most powerful non-violent tool against capitalism and patriarchy +++

GENERAL STRIKE, because injustice affects all areas of our lives — we are facing a general assault on our bodies, our souls, and our minds.

į enoughgenug.org